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Artikel

Hier habe ich ein paar umfangreichere Artikel veröffentlicht, die bei ihrer Veröffentlichung für viel Diskussion sorgten. Insgesamt habe ich bis heute auf diversen Blogs und Zeitungen wohl einige tausend Artikel und Reportagen veröffentlicht.

Betrug und Korruption oder nur „Zufälle“?

Während der Landesregierung von MV ein Arbeitsplatzwunder in Lubmin vorgegaukelt wird, lässt sich die Atomlobby auf Kosten des Steuerzahlers einen 32 Millionen Euro teuren Atommüllhafen errichten.

Es ist eine kleine Geschichte, die sich um einen Hafen dreht, der eigentlich gar keiner sein darf und trotzdem so genannt wird, eine geschickte Verschleierungstaktik von großen Männern, die mit Atommüll viel Geld verdienen wollen. Eine Geschichte um Gemeindevorsteher, die den Blick für die Wirklichkeit verloren haben. Anwohner, die erfolglos gegen Mauern anrennen und sich dabei ständig blutige Nasen einholen. Eine Geschichte über nationale und internationale Interessen, eine Geschichte über Politik, Arroganz der Macht, Industrieansiedlung und Irreführung.

Kurzum: Der ganz normale Wahnsinn. Doch diese Geschichte spielt sich noch heute in Greifswald ab. Sie ist furchtbar deprimierend und dabei so verrückt, dass sie schon wieder amüsant sein könnte. Im Übrigen ist nichts davon belegbar, wie immer hat eigentlich niemand Schuld, konnte niemand „diese“ Entwicklung vorhersehen…

Mai 2004 (Download PDF)

Die Bürger zahlen die Zeche: Trauerspiel WVG Verkauf

Mit ihren über 10.000 Wohnungen gibt die Wohnungsbau- und Verwaltungsgesellschaft (WVG) fast 20.000 Greifswalder Bürgern ein zu Hause. Darunter sind auch viele Studenten. Am 8. Juli verkaufte die Stadt die Hälfte der Gesellschaft für 60 Millionen Euro an eine Aktiengesellschaft; die wichtigste Entscheidung der Stadt 2008, wenn nicht sogar für länger. Grund für den Verkauf sei die hohe Verschuldung der Stadt gewesen.

Doch war das eine gute Idee? Grund genug einen kritischen Blick auf den Vorgang zu werfen.

Juli 2008 (Download PDF)

Der Fall Schelsky: Greifswalds Gönner vor Gericht

Wilhelm Schelsky, Ex-Chef der Pseudo-Gewerkschaft AUB, steht in Nürnberg vor Gericht. Nicht, weil er die AUB von der Siemens-Spitze hat bezahlen lassen, sondern weil er angeblich Geld veruntreut hat. In Schelskys Wahlheimat Greifswald, wo man von seinem Geld profitierte, wartet man gebannt auf seine Aussage.

September 2008 (Artikel bei Stern.deDownload PDF)

Ostsee-Zeitung Greifswald: Einseitig – unsachlich – stur

Na klar, Lokalzeitungen sind eher selten ein Hort des seriösen Recherche-Journalismus. Doch was in der Greifswalder Lokalreaktion der Ostsee-Zeitung passiert beziehungsweise nicht passiert, geht weit über den üblichen Lokalpatriotismus hinaus. Seit Jahren hat die Zeitung den Ruf, einseitig für die Greifswalder CDU und für die Stadtverwaltung Partei zu ergreifen. In einem analytischen Kommentar warf ich einen genauen Blick auf die Stadtzeitung und kam zu einem fatalen Ergebnis. Die Lokalredaktion Greifswald ist einseitig, unsachlich und stur. Sie verletzt regelmäßig den Pressekodex und journalistische Grundregeln.

Mit mir sprechen will der Leiter der Lokalredaktion nicht. Nach wenigen Minuten werde ich hinaus gebeten. Zum Schluss noch die Drohung: “Passen Sie auf, was Sie da schreiben. Ich weiß mich zu wehren!”

September 2008 (Download PDF)

© Sebastian Jabbusch